Sterbe(bei)hilfe – Tod auf Bestellung?

In Deutschland nehmen die Fälle zu, in denen Menschen in Form einer organisierten Dienstleistung eine schnelle und effiziente Möglichkeit für einen Suizid angeboten werden.

In vielen Ländern sind die Regelungen freizügiger

Gegenwärtig ist in Deutschland die aktive Sterbehilfe verboten, nicht aber die gewerbs- und geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid. Vor diesem Hintergrund wird sich voraussichtlich auch der Deutsche Bundestag mit einem Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe befassen. In Belgien, den Niederlanden, in Luxemburg und der Schweiz sind die Regelungen sehr viel freizügiger.

Unterschiedliche Aspekte
Die Kirchen, die Ärzteschaft und viele christdemokratische Politiker lehnen jedoch eine Öffnung ab und wollen „Sterbehilfeorganisationen“ verbieten. Über die unterschied­lichen Aspekte des Themas wollen wir mit Ihnen unter Beteiligung von Experten aus den Bereichen Medizin, Rechtswissenschaften, Theologie und Diakonie ins Gespräch kommen.

Im August 2014 fand dazu eine Podiumsdiskussion
in der Konrad-Adenauer-Stiftung statt:

Angelika Behm
Geschäftsführerin des Diakonie-Hospizes Wannsee
Prof. Dr. Gerhard Seher
Lehrstuhl für Strafrecht und Strafverfahrensrecht, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Notger Slenczka
Lehrstuhl für Systematische Theologie, Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Jürn von Stünzner-Karbe
Facharzt für Innere Medizin, Briesen

Moderation:Dr. Matthias Kamann
Politik-Redakteur der Tageszeitung DIE WELT

Wir würden uns freuen, Sie zu unserem Diskussionsabend begrüßen zu dürfen und bitten Sie hier um Ihre Anmeldung.

Hans-Georg von der Marwitz MdB
Ländervorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises
der CDU Berlin-Brandenburg

Dr. Norbert Arnold
Teamleiter Gesellschaftspolitik
HA Politik und Beratung der Konrad Adenauer Stiftung

Konrad Adenauer Stiftung

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