Die Tischreden Martin Luthers

Essenszeit im Hause Martin Luther. Um seinen Tisch versammeln sich nicht nur seine Familien-Angehörigen wie seine Frau Katharina, die Kinder, die Nichten und andere Verwandte sondern auch Studenten, Freunde, Reisende und Schüler, die gerade im Hause zu Gast sind.

Vandalismus an Wittenberger Schlosskirche?

Am 31. Oktober 1517 veröffentlicht Martin Luther 95 Thesen, in denen er sich gegen den Ablasshandel wendet. Der Legende nach hämmert er diese Thesen laut vernehmbar an die Tür der Wittenberger Schlosskirche, was keine Form von Vandalismus gewesen wäre, sondern in einer Zeit, in der an Handy, Internet und E-Mail noch nicht zu denken ist, die übliche Vorgehensweise darstellte, um etwas „publik“ zu machen, so wie heute Nachrichten an das "Schwarze Brett" geheftet werden.

Halloween meets Luther

Dass man sein gesamtes Taschengeld dafür ausgeben kann, um möglichst hässlich, abschreckend, gespenstig, gruselig oder gar tot auszusehen, konnte ich, die als Gänseblümchen, Prinzessin oder Clown die Kindergarten-Faschingspartys gestürmt hatte, noch nie nachvollziehen.

Das letzte Jahr der Lutherdekade

Am 31. Oktober 1517 veröffentlicht Martin Luther 95 Thesen, in denen er sich gegen den Ablasshandel wendet.

Die Leibesfülle des feisten Doktors

Luther war physisch äußerst stattlich. Seine Leibesfülle spiegelte sich aber nicht nur in seinen somatischen Tischreden, sie beeindruckte selbst die anti-reformatorische Polemik. Den religiösen Charismatiker, gar den Heiligen stellen wir uns als einen asketischen Menschen vor. Martin Luther war eine Ausnahme.

Geld darf nicht zum Gott erhoben werden

Anlässlich der letzten Jahreshaupt­versammlung des EAK Berlin-Brandenburg im letzten September hielt Wolfgang Huber eine Rede zum Thema "Gott, das Geld und die Finanzmärkte". Seine Rede leitete er mit zwei persönlichen Anekdoten aus seiner Jugend ein. Beide betrafen seinen ersten Kontakt mit selbstverdientem Geld.

Appelle für mehr Toleranz und Respekt

In der Wormser Dreifaltigkeits­kirche wurde das Themenjahr „Reformation und Toleranz” der Lutherdekade eröffnet. Der sächsische Landesbischof und stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche (EKD), Jochen Bohl, sagte, die Kirchen seien heute mehr denn je herausgefordert, „interreligiöse Toleranz” zu üben.

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