Das Vorhaben

Vor gut 60 Jahren wurde der Evangelische Arbeitskreis in der CDU/CSU gegründet. Dr. Hermann Ehlers war 1952 an der Gründung des EAK auf Bundesebene federführend beteiligt. Für ihn stand im Vordergrund, die protestantischen Mitglieder der CDU/CSU zu einer aktiven Mitarbeit innerhalb der Partei zu motivieren.

„Wir haben im deutschen Protestantismus viel zu lange die Vorstellung gehabt, dass man zwar sehr leicht Bürgermeister und Oberbürgermeister, Ratsherren und Landtagsabgeordnete, Staatssekretäre, Minister, Bundesminister und Bundestagsabgeordnete kritisieren könne, dass man aber das Vorrecht habe, sich von der Mitarbeit und dem Hineingehen in die gleiche Verantwortung peinlich fern zu halten, um in Neutralität und Objektivität umso gründlicher darüber urteilen können.“

Zugleich war es dem Evangelischen Arbeitskreis stets ein Anliegen, bei tagesaktuellen Fragen christliche Argumente in die Diskussion einzubringen. Sterbehilfe, Patientenverfügung, Gentechnologie – als Beispiele benannt – sind wichtige Fragen, die unser Leben beeinflussen und nicht nur aus der Sicht der Wissenschaft und Forschung beantwortet werden dürfen sondern auch anhand des christlichen Menschenbildes einer Antwort zugeführt werden müssen.

Desgleichen stellen uns allgemeine Begriffe wie Gerechtigkeit, Freiheit, Verantwortung, Fortschritt kontinuierlich vor Probleme. Sie können nicht statisch sondern müssen unter den jeweils geltenden zeitlichen und politischen Bedingungen aber auch zugleich unter Rückgriff auf unsere Wurzeln, nämlich auf unseren christlichen Glauben, beantwortet werden.

Prof. Dr. Roman Herzog, Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises
von 1978 bis 1984 sagte einst:

„Ob die Freiheit, die in diesem Land gelebt wird, eine verantwortliche Freiheit ist, entscheidet sich nicht im Text von Verfassungsgesetzen und verfassungsrechtlichen Urteilen und schon gar nicht in Parteiprogrammen. Es entscheidet sich in letzter Instanz beim einzelnen Bürger, dh. bei uns selbst, in Ihrem und meinem privaten Verhalten.“

Hier einen Beitrag zu leisten, ist Aufgabe des Evangelischen Arbeitskreises.

Das eak-Journal
Kommunikation ist das wichtigste Bindeglied unter Menschen. Das eak-Journal will ein Kommunikationsmittel für die Mitglieder des EAK aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger von Charlottenburg-Wilmersdorf sein.

Wir wollen auf dieser Internetseite über Vorhaben, Probleme und von positiven Erlebnissen aus Charlottenburg-Wilmersdorf berichten. Zugleich wollen wir aber auch allen Interessierten, die nicht der CDU angehören, die Möglichkeit geben, uns über ihre Vorhaben und Anliegen zu informieren, uns auf Missstände hinzuweisen oder auch von freudigen Ereignissen zu erzählen. In diesem Sinne ist jeder herzlich eingeladen, seinen Beitrag zu einem regen Gedankenaustausch auf dieser Internetseite beizusteuern. Es besteht die Möglichkeit, die bereits veröffentlichten Beiträge zu kommentieren oder aber auch selbständig einen Beitrag zu verfassen.

Carola NapierallaVorsitzende des EAK ChaWi und freie Reakteurin/Autorin

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