Diskurs, Mensch & Kirche

Religion gehört in den öffentlichen Raum

Zu den Äußerungen von Martin Schulz, öffent­liche Räume müssten in Bezug auf religiöse Symbole neutral sein, eine Erklärung des Bundes­vor­sit­zenden des Evange­li­schen Arbeits­kreises der CDU/CSU (EAK), Thomas Rachel MdB.

Einmal mehr zeigt sich, dass allein die Union der politische Garant für die Bewahrung des bewährten Staats-Kirchen-Rechtes und der christ­lichen Wertgrund­lagen in Deutschland ist. Es ist mehr als entlarvend, wenn der SPD-Spitzen­kan­didat für die Europa­wahlen in provo­kanter Weise andeutet, dass religiöse Symbole, wie z.B. Kreuze, nichts in öffent­lichen Räumen zu suchen hätten.

Religion zur Privatsache

Statt – bei aller gebotenen Neutra­lität – einen behut­samen und wertschät­zenden Umgang mit den unsere gesamte Kultur- und Geistes­ge­schichte prägenden religiösen Wurzeln unserer Identität zu üben, werden hier im Namen der vermeint­lichen Nicht­dis­kri­mi­nierung unnötig Konflikte geschürt.

Hier zeigt sich die alte, ideolo­gische Geistes­haltung der im Grunde kirchen­di­stan­zierten Linken, die Religion am Liebsten zur reinen Privat­sache stili­sieren möchte. Wer aber schon keinen Respekt und keine Wertschätzung mehr gegenüber den eigenen religiösen Wurzeln und Tradi­tionen hat, ist politisch auch kein guter Anwalt in Bezug auf Fragen der religiösen Toleranz und des Mitein­anders der Kulturen.“

[ Thomas Rachel ]

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