Das Vorhaben

Wir haben im deutschen Protes­tan­tismus viel zu lange die Vorstellung gehabt, dass man zwar sehr leicht Bürger­meister und Oberbür­ger­meister, Ratsherren und Landtags­ab­ge­ordnete, Staats­se­kretäre, Minister, Bundes­mi­nister und Bundes­tags­ab­ge­ordnete kriti­sieren könne, dass man aber das Vorrecht habe, sich von der Mitarbeit und dem Hinein­gehen in die gleiche Verant­wortung peinlich fern zu halten, um in Neutra­lität und Objek­ti­vität umso gründ­licher darüber urteilen können.“

Zugleich war es dem Evange­li­schen Arbeits­kreis stets ein Anliegen, bei tages­ak­tu­ellen Fragen christ­liche Argumente in die Diskussion einzu­bringen. Sterbe­hilfe, Patien­ten­ver­fügung, Gentech­no­logie – als Beispiele benannt – sind wichtige Fragen, die unser Leben beein­flussen und nicht nur aus der Sicht der Wissen­schaft und Forschung beant­wortet werden dürfen sondern auch anhand des christ­lichen Menschen­bildes einer Antwort zugeführt werden müssen.

Desgleichen stellen uns allge­meine Begriffe wie Gerech­tigkeit, Freiheit, Verant­wortung, Fortschritt konti­nu­ierlich vor Probleme. Sie können nicht statisch sondern müssen unter den jeweils geltenden zeitlichen und politi­schen Bedin­gungen aber auch zugleich unter Rückgriff auf unsere Wurzeln, nämlich auf unseren christ­lichen Glauben, beant­wortet werden.

Prof. Dr. Roman Herzog, Bundes­vor­sit­zender des Evange­li­schen Arbeits­kreises
von 1978 bis 1984 sagte einst:

„Ob die Freiheit, die in diesem Land gelebt wird, eine verant­wort­liche Freiheit ist, entscheidet sich nicht im Text von Verfas­sungs­ge­setzen und verfas­sungs­recht­lichen Urteilen und schon gar nicht in Partei­pro­grammen. Es entscheidet sich in letzter Instanz beim einzelnen Bürger, dh. bei uns selbst, in Ihrem und meinem privaten Verhalten.“

 
Hier einen Beitrag zu leisten, ist Aufgabe des Evange­li­schen Arbeits­kreises.

Das eak-Journal

Kommu­ni­kation ist das wichtigste Binde­glied unter Menschen. Das eak-Journal will ein Kommu­ni­ka­ti­ons­mittel für die Mitglieder des EAK aber auch für alle Bürge­rinnen und Bürger von Charlot­tenburg-Wilmersdorf sein.

Wir wollen auf dieser Inter­net­seite über Vorhaben, Probleme und von positiven Erleb­nissen aus Charlot­tenburg-Wilmersdorf berichten. Zugleich wollen wir aber auch allen Inter­es­sierten, die nicht der CDU angehören, die Möglichkeit geben, uns über ihre Vorhaben und Anliegen zu infor­mieren, uns auf Missstände hinzu­weisen oder auch von freudigen Ereig­nissen zu erzählen. In diesem Sinne ist jeder herzlich einge­laden, seinen Beitrag zu einem regen Gedan­ken­aus­tausch auf dieser Inter­net­seite beizu­steuern. Es besteht die Möglichkeit, die bereits veröf­fent­lichten Beiträge zu kommen­tieren oder aber auch selbständig einen Beitrag zu verfassen.

Carola Napieralla
Vorsit­zende des EAK ChaWi und freie Reakteurin/Autorin